Wolfgang Petry schimpft

Hamburger SV II – THB Hamburg III 26:13 (10:5)

Der Respekt gegenüber dem letzten Team aus der Spitzengruppe war groß, erwies sich aber letztlich als unbegründet. Mit einer guten Leistung und einem 26:13 (10:5) gegen THB Hamburg III sicherte sich der HSV den zweiten Platz nach der ersten Halbserie in der Bezirksliga. Schade nur, dass sich mit Felix mal wieder ein Spieler verletzte.

Die erfahrene wie unbequeme Gästemannschaft kam in voller Stärke mit vielen routinierten Akteuren. Doch von Beginn an nahm Tapete das Zepter in die Hand – so lag der HSV schnell 3:0 vorn und sollte in der Folgezeit auch nie mehr in Gefahr kommen. Neben zwei Punkten sammelte die Mannschaft auch noch für einen guten Zweck und spendete einen erklecklichen Erlös. Stetig erhöhte die Mannschaft den Vorsprung, die Deckung, von Roland vorbildlich organisiert, stand gut und einige Spielzüge sahen mehr als ansehnlich aus – im Gegensatz zum gegnerischen Keeper mit Wolfgang-Petry-Gedächtnislook. Auch, wenn der Mann wie Hölle (Hölle, Hölle) schimpfte, blieb das Spiel größtenteils fair, auch wenn der ein oder andere kleine Mann der Gäste zu größeren Nickligkeiten neigte. Und so kanzelten die Rauten die Speckgürtler ab, sicherten sich den zweiten Rang und stellten den Coach endlich mal (ziemlich) zufrieden. „Das Ergebnis zur Halbserie kann sich durchaus sehen lassen“, ließ er beim anschließenden Bierchen mit den treuen Anhängern verlauten.

Der HSV spielte mit Daniel und Ulf im Tor; Andi (2), Benni (1), Erik (2), Roland, Arne (6), Felix, Flow (2), Nils (1/1), Ben (6), memme, Sven (2), Julian (4)

(memme).